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Trek: Voyager #3
Ragnarök (OT: Ragnarok) Autor: Nathan Archer ISBN: 3-453-09471-9 DEM 12,90 / ATS 95,00 267 Seiten |
Die Voyager wird plötzlich von einem Tetryon-Strahl, der dem des Beschützers ähnlich ist, gescannt. Der Strahl kommt direkt aus dem Kuriyar-Sternhaufen. Neelix erzählt Captain Janeway, daß in dem Gebiet seit vielen Jahrhunderten ein Krieg zwischen den P'nir und den Hachai tobt. Weiters erklärt er, daß sich seit langer Zeit kein fremdes Schiff mehr in die Nähe gewagt hatte, weil beide Seiten extrem feindselig auf Fremde reagiert hatten. Janeway möchte jedoch trotzdem in den Sternhaufen fliegen, um nachzusehen, ob es dort nicht doch eine Möglichkeit gibt, nach Hause zu kommen. Neelix versucht zwar weiterhin sie umzustimmen, erreicht damit jedoch nichts. Nachdem die Voyager einige Sonnensysteme untersucht hat und dort nur feststellen konnte, daß alle Planeten völlig ausgebeutet waren, erreicht das Schiff ein seltsames, riesiges Gebilde. Als die Crew das Ding näher betrachtet, stellt sich heraus, daß es aus Tausenden von Kriegsschiffen der P'nir und der Hachai besteht und sich diese ständig bekämpfen. In der Mitte der gigantischen Schlacht scannt die Voyager eine eigenartige Kugel, von der der Tetryon-Strahl wahrscheinlich ausging. Janeway entschließt sich, zu versuchen, zwischen den beiden Kriegsparteien zu vermitteln. Die ersten Nachrichten werden jedoch nicht sehr freundlich beantwortet. Nach und nach wird die Voyager in den Krieg hineingezogen und Chakotay, Kim und zwei weitere Crewmitglieder sind auf einem Schiff der P'nir gefangen...
"Ragnarök" ist zwar gelungen, erreicht jedoch nicht seine beiden
Vorgänger "Der Beschützer" und "Die Flucht". Während der
ersten Kapitel wird durch das Untersuchen der diversen Sonnensysteme eine
gewisse Spannung aufgebaut. Der Leser möchte unbedingt wissen, was
nun tatsächlich vor sich geht. Danach sind vor allem jene Stellen
interessant, die über den Aufenthalt von Chakotay, Kim und den beiden
anderen Besatzungsmitgliedern auf dem P'nir-Schiff handeln. Gegen Ende
läßt jedoch die Dichte etwas zu wünschen übrig. Es
geschieht zwar ständig irgendetwas, entscheidende Wendungen, die das
ganze spannender machen würden, bleiben jedoch aus. Abschließend
betrachtet ist es dieses Buch durchaus wert, gelesen zu werden. Wer aber
zB den Voyager-Roman "Die Flucht" (OT: "The Escape") noch nicht gelesen
hat, sollte sich lieber zuerst diese Geschichte zu Gemüte führen.