Star
Trek: Deep Space Nine #7
Kriegskind (OT: Warchild) Autor: Esther Friesner ISBN 3-453-09473-5 DM 12,90 / öS 95,00 329 Seiten |
In Kai Opakas Nachlaß wird eine Botschaft entdeckt. Sie besagt, daß ein Mädchen auf Bajor heranwächst, das eine große Heilerin werden wird und in der Lage sein wird, die zerstrittenen Fraktionen auf Bajor zu versöhnen. Deshalb kommt der Vertreter einer bajoranischen Sekte an Bord von Deep Space Nine. Er bittet Commander Sisko, dabei zu helfen, die Nekor - so wird das Mädchen genannt - zu finden. Weiters bittet er ihn, nicht zu vielen Personen von dem Mädchen zu erzählen, sonst könnte die Nekor zu politischen Zwecken mißbraucht werden. Außerdem betritt der Leiter eines bajoranischen Flüchtlingslagers die Station. Auch er bittet Sisko um Hilfe. Das geheimnisvolle Lagerfieber ist in seinem Lager ausgebrochen, erzählt Bruder Gis. Das Fieber breitet sich seuchenartig aus und droht weitere Kreise zu ziehen. Commander Sisko beschließt schließlich, Bashir und Dax nach Bajor fliegen zu lassen. Bashir soll in dem Lager das Fieber bekämpfen, während Jadzia unauffällig nach dem Mädchen suchen soll. Die Nachricht von Kai Opaka besagt nämlich auch, daß die Nekor sich in jenem Tal befindet, in dem auch Bruder Gis' Lager liegt. Bashir gelingt es schließlich ein wirksames Mittel gegen das Lagerfieber zu finden und auch Dax schafft es nach dem einige Hürden überwunden sind, die vermutliche Nekor auf die Station zu bringen. Doch Bashir will, nachdem er das Fieber in dem Lager in den Griff bekommen hat, nicht auf Deep Space Nine zurückkehren. Er möchte seine Arbeit auf Bajor fortsetzen und auch den Flüchtlingen in den anderen Lagern helfen. Deshalb interpretiert er die Befehle seiner Vorgesetzten um und verläßt das Lager. Außerdem verliert er auf dem Weg "zufällig" seinen Kommunikator...
Soviel also zur Handlung, die für einen Roman mit über 300 Seiten einfach nicht ganz ausreicht. Nachdem man mehr als die Hälfte des Buches gelesen hat, ist man immer noch nicht besser informiert, als nach dem Lesen der Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches, die schon viel zu viel vorwegnimmt. Wenn man von dieser Tatsache einmal absieht, ist diese Geschichte jedoch ganz interessant und nach den ersten 200 Seiten auch spannend. Die Charaktere sind ohne Ausnahme gut getroffen. Empfehlen kann ich das Buch vor allem allen Fans von unserem guten Doktor und auch all jenen, die an den Ereignissen auf Bajor interessiert sind.