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Star Trek: Deep Space Nine
Day of Honor #2
Armageddon Sky
Autorenteam: L.A. Graf
ISBN 0-671-00675-4
279 Seiten



Inhaltsangabe

Dieses Buch handelt in der Zeit nach dem Zerfall der Allianz zwischen der Föderation und dem klingonischen Reich. Die Föderation empfängt die Meldung, dass das Forschungsschiff "Victoria Adams" von Klingonen in einem kaum bekannten und unwichtigen System bei der Erforschung eines Kometen, angegriffen wurde. Der Captain setzte bevor er die Klingonen weglockte, die Mannschaft unbemerkt auf einem Planeten aus, auf den jedoch ständig riesige Trümmer des Kometen herabregnen. Auftrag der Defiant unter Captain Sisko, in Begleitung von Kira, Dax, Bashir, Worf, Odo und O'Brien ist es nun, diese Mannschaft zu retten, und zwar möglichst ohne dabei von den Klingonen umgebracht zu werden. Da sich dank des Captain der "Victoria Adams" keine weiteren Schiffe mehr im System befinden, kann kann man vorerst ungestört versuchen, die Crew zu finden.

Wie jedoch zu erwarten war, bleibt diese ungestörte Atmosphäre nicht besonders lange aufrecht, da der cardassianische Gul Hidret, Daharmeister Kor [bekannt aus Star Trek: The Original Series und aus mehreren Deep Space Nine-Folgen, unter anderem Episode 39: "Der Blutschwur (Blood Oath)"]), sowie die drei Splittergruppen eines verbannten klingonischen Hauses Einwände gegen die Rettungsoperation haben.

Wichtigste aus der Fernsehserie bekannte Personen: Kira, Dax, Bashir, Kor


Bewertung

"Armageddon Sky" ist im großen und Ganzen ein recht gutes Buch. Es ist zwar nicht herausragend, hat aber auch keine besonderen Schwächen. Insbesondere das Wiedersehen mit alten Bekannten Kor und einem weiteren namenlosen Unbekannten (oder auch Nicht-Ganz-So-Unbekannten) verschafft dem Buch Pluspunkte. Des weiteren gibt es auch Einsichten in die klingonische Gesellschaft und deren Auffassung von Ehre, die gar nicht so einheitlich ist, wie man vermuten könnte. Auf jeden Fall ist "Armageddon Sky" dem ersten Buch der Day-of-Honor-Serie, nämlich "Ancient Blood" deutlich überlegen, da es eine durchgehend recht interessante Geschichte bietet.

Negativ anmerken könnte man eigentlich nur kleine inhaltliche Unstimmigkeiten und das Fehlen des gewissen Etwas. Mein Fazit: Wer an Klingonen interessiert ist, kann dieses Buch ruhigen Gewissens kaufen.

© Reinhard Pamer
(reinhard.pamer@gmx.net)

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