Optimas S-Wurf 0-4 Wochen

 

So geniesse ich die meine beiden Buben beim Säugen und Putzen.

Die Geburt meiner zweiten Kinder zog sich in die Länge. Am Montag morgen ging der Schleimpfropfen weg. Dann passierte lange nichts. In Absprache mit meinem Tierarzt lernte meine Menschin mir die Temperatur zu messen Wenn die um ein Grad sinkt steht die Geburt wenige Stunden bevor. Ich entwickelte aber sehr grosse Muttergefühle und wollte meine kleinen Geschwister adoptieren, was

meiner Mutter nicht gefiel. Wir wurden beide ziemlich aggressiv. Meine Menschin musste uns trennen, da wir uns um die Kleinen meiner Mutter stritten. In der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch, am 30. September 2009, ging es dann sehr schnell. Um 01:32 Uhr kam im Bett meiner Menschen, mein erster Sohn zur Welt. Er war 68 Gramm schwer. Meine Menschin rechnete nun mit sechs Winzlingen. Um 02:12 Uhr kam der zweite Bube 100 Gramm schwer zur Welt, Erleichterung. Um 02:43 Uhr kam der dritte Sohn mit 57 Gramm und wenig Haaren zur Welt. Sein Gewicht machte ihr sehr Sorgen. Meine Menschin wartete noch bis zum Morgen auf weitere Kitten. Dann gingen wir zum Tierarzt, da meine Menschin nicht sicher war, ob sie in meinem Bauch weitere Kinder ertastete. Es waren aber alle da, ich hatte einen geblähten Magen, den meine Menschin nicht richtig deuten konnte. Der leichteste Bube hatte nie an meinen Zitzen getrunken, sodass meine Menschen ihn füttern mussten. Nach zweieinhalb Tagen starb er. Meine Menschen waren sehr sehr traurig. Mein zweites Leichtgewicht saugte immer selber an den Zitzen, nahm aber wenig zu und wurde immer von dem „Grossen“ weggedrängt. Meine Menschen verbrachten viel an meinem Korb im Katzenzimmer und setzten ihn immer wieder an den Zitzen an, bis er genügend Kraft hatte, um sich nicht mehr wegdrängen zu lassen. Ich hatte inzwischen einen so starken Beschützerinsinkt entwickelt, dass die Zimmertüre zu bleiben musste.

Viele Fotos wurden in der ersten Woche nicht gemacht, da meine Menschen zu sehr besorgt um die Buben waren. Der Grössere nahm immer kräftig zu, der Kleinere ab der zweiten Woche auch. Gewichts- und grössenmässig war er aber noch immer hinter dem anderen zurück. Dafür hat er aber sehr früh mit acht Tagen die Aeuglein aufgemacht.

Schon bald mit drei Wochen kletterte der Grössere aus dem Korb auf die danebenliegende Matratze. Das versetzt mich natürlich in Aufregung. Ich bin ja eine sehr besorgte Mutter. Lieber habe ich es, wenn die beiden bei mir liegen und Milch trinken.

Und weil ich eine so besorgte und beschützende Mutter bin, musste der Vater meiner Menschin eine Gittertüre bauen, die den Dachstock vom restlichen Haus trennt. So habe ich meine Ruhe. Meine Mutter würde gerne ihre Enkel besuchen, aber ich mag das zur Zeit nicht und knurre vorsorglich durch die Gittertüre hindurch.